histaminfreier_wein

Aus einer Anregung wurde eine neue Idee geboren!


Histamin im Wein - begonnen hat unsere Forschung nach niedrigen Histaminwerten im Wein bereits im Jahre 2005. Von Kunden auf das Thema Histaminintoleranz aufmerksam gemacht, starteten wir damit, unsere Weine stetig vom Histamingehalt "zu befreien". Zu diesem Zeitpunkt gab es auf Wein bezogen noch keine konkreten Studien und Untersuchungen. So sind wir auch auf diesem Gebiet eine treibende Innovations-Kraft der ersten Stunde!


Viele Versuche, Analysen und Gespräche mit Experten auf dem Gebiet der Histaminintoleranz waren nötig, um nun Weine anbieten zu können, welche im Vergleich zu "klassisch" gekelterten Weinen absolut keine Geschmacksbeeinträchtigung oder sonstige Qualitätsminderung zeigen.

Im Jahre 2007 war es dann soweit: Wir konnten den ersten (nachweislich) Rotwein mit einem Histaminrestwert unter 0,1 mg/l keltern.

Laut EU-Verordnung darf ab dem 01.01.2015 bei Wein die Bezeichnung „histaminarmer Wein bzw. histaminfreier Wein“ nicht mehr verwendet werden.

Seit dem Jahr 2009 ist unser vollständiges Sortiment mit Histaminrestwerten unter 0,1 mg/l ausgebaut.

=> Unsere Histaminwerte im Detail

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Sollten Sie an einer Histaminintoleranz (HIT) leiden, könnten Sie unsere Weine interessieren!
Wahrscheinlich werden Sie die Weine sehr gut vertragen.
Ob Ihnen allerdings Wein mit wenig Histamin bekommt hängt nicht nur mit dem Histamingehalt zusammen. Sie sollten den Wein immer ohne Speisen zuerst einmal verkosten.

Was ist Histamin?
Unter Histaminintoleranz / Histaminose versteht man die Unverträglichkeit von mit der Nahrung
aufgenommenem Histamin, deren Ursache ein Mangel des Histamin abbauenden Enzyms Diaminoxidase (DAO) oder ein Missverhältnis zwischen Zufuhr und Abbau des Histamins darstellt. Die geschätzte Dunkelziffer der Histamingeplagten liegt bei 20%! Überwiegend betroffen sind Frauen im mittleren Alter.

Wie ist es möglich Weine mit so geringen Histaminwerten zu produzieren?
Grundsätzlich ist das natürlich ein gut gehütetes Betriebsgeheimnis. Ein paar Punkte möchten wir Ihnen dennoch verraten:

  • rasche Verarbeitung der Trauben
  • extrem sauberes und hygienisches Arbeiten
  • der biologische Säureabbau kann den Histamingehalt beeinflussen
  • der Histamingehalt ist auch von der Sorte abhängig

 

Weitere Informationen:

Histamin - Wikipedia

Histaminintoleranz - Wikipedia

Nahrungsmittelunverträglichkeiten in Mitteleuropa